Deutsch-Englisches Austauschprojekt mit Reigate 2012 / 2013

Wir trafen uns am 23. November 2012 am Eupener Hauptbahnhof, um unsere Reise nach England voller Vorfreude anzutreten. Die knapp fünfstündige Zugfahrt war für uns acht Schüler/innen sehr angenehm, während Frau Lohmann, unsere Begleiterin, darauf konzentriert war, uns sicher nach Reigate zu begleiten. Auch Komplikationen, als eine Schülerin ihren Reisepass in Aachen vergessen hatte, konnten uns nicht von unserem Ziel abbringen. So passierten wir  alle sicher die Grenze und trafen pünktlich in Reigate, in der Nähe von London, ein. Am Wochenende hatten wir Zeit, unsere Austauchpartner näher kennen zu lernen und nahmen am attraktiven Programm unserer Gastfamilien teil.

 

 

Am Wochenende hatten wir auch Zeit, mit unseren Gastfamilien die Stadt und Umgebung zu erkunden. Für einige von uns stand nach einer ausgiebigen Shoppingtour ein weiterer Besuch des Weihnachtsmarktes in einem Stadtteil von London an, der uns eine abwechslungsreiche Atmosphäre bot. Andere von uns beschlossen, einen Trip nach London zu machen,- da durfte der »Big Ben« natürlich nicht fehlen.

 

Wie man auf diesem Bild sieht, war das Wetter nicht immer sehr berauschend,- dies tat der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch. Alle waren gut gelaunt, und am Sonntag schien sogar zeitweise die Sonne. Das gute Wetter hielt aber nicht lange an, so dass es am Montag wieder bei britischem Wetter in Richtung Stadtzentrum ging.

 

Am vierten Tag (Montag) unseres Austauschs fuhren wir in unserer kleinen Gruppe von acht Schülern zum Tower of London. Dort besichtigten wir eigenständig das große Gelände, währenddessen das eine oder andere schöne Foto entstand.

 

Prunkvoll und glänzend ging es weiter in den »Tower of London«, wo man sich über »The Crown Jewels« und die Dynastien der Könige informieren konnte. Von Kronen über Zepter bis zu goldenen Alltagsgegenständen der letzten englischen Könige und Königinnen verlief unsere Reise aufregend weiter.

 

 

Natürlich durfte auch ein Blick auf die 1894 erbaute »Tower Bridge« nicht fehlen, die vom »Tower of London« gut zu erkennen war.

 

Insgesamt 16 Gebäude gehören zum Schulgelände der »Reigate Grammar School«, und obwohl der Schultag am Dienstag etwas länger dauerte als bei uns (9:00 -16:00 Uhr), ging er für uns schnell vorüber. Auffallend sind vor allem die schlichten, für England typischen Schuluniformen, die in der Unter- und Mittelstufe getragen werden müssen …

 

Wir alle haben uns sehr gut mit unseren Austauschschülern verstanden und uns mit Tee und anderen englischen Spezialitäten verwöhnen lassen. Sandwich, Chips … So hieß es dann, als wir unsere Lunchpakete ausgepackten. Abends ließen wir den Tag häufig mit Filmen oder Gesprächen ausklingen. Oftmals wurde es sehr spät!

 

Am letzten Tag vor der Abreise war die Besichtigung vom Hampton Court Palace geplant. Und an der Ausrüstung wurde wohl nicht gespart. Audio-Guides in sämtlichen Sprachen und eine Karte halfen uns, die nachgestellten Wohnräume und Büros Heinrich VIII. zu besichtigen. Voll positiver Eindrücke gaben wir daraufhin unserer Einkaufslust in den dortigen Souvenirshops nach.

 

Eine weitere Sehenswürdigkeit im Hampton Court Palace waren die aufwendig hergerichteten Gärten, welche mit Statuen, zurechtgeschnittenen Bäumen und einem Brunnen geschmückt waren. Sie ließen Ausbrüche verfrühter Frühlingsgefühle zu, die Motive für einige Schnappschüsse ermöglichten.

 

Bei den etwas längeren Wartezeiten schlug man die Zeit tot, indem man sich in einem Café vergnügte oder sich in anderen Läden umsah. Ricarda hatte hingegen eine andere Methode, um sich die Zeit zu vertreiben,- mit einem Handstand brachte sie viele Menschen, die ebenfalls auf den Zug warteten, zum Staunen.

 

Am letzten Tag (Donnerstag) fiel uns der Abschied von unseren Austauschpartnern sehr schwer. Als Erinnerung entstand dieses Foto, auf dem wir uns sehr bemühen mussten, nicht allzu müde und verfroren auszusehen.

 

 

Insgesamt war der Austausch erfolgreich und wir haben uns fest vorgenommen, mit unseren neuen Freunden in Kontakt zu bleiben. Im Namen unserer ganzen Gruppe möchte ich mich bei dieser Gelegenheit bei Frau Lohmann bedanken, die uns diesen Austausch erst ermöglicht hat.

 

 

Martin Schauermann, EF