Unsere europäischen Partnerschulen

Interkulturelles Lernen ist nur dann möglich, wenn man in die zielsprachige Umwelt ganz eintauchen kann. Die Partnerschüler wohnen deshalb in Gastfamilien - der erste und zentrale Kontakt mit dem Gastland. Die verantwortlichen Koordinatoren der Partnerschulen tragen im Vorfeld organisatorisch dafür Sorge, dass bei der Zuordnung der Partnerschüler/innen individuelle Faktoren (Alter, Geschlecht, Persönlichkeitsentwicklung, Interessen) nicht zu (vorprogrammierten) persönlichen Dissonanzen führen.

 

Erste Briefkontakte zwischen den correspondants bereiten den Jugendaustausch vor. Die verantwortlichen Koordinatoren erstellen in direkter und gemeinsamer Abstimmung themenbezogene Kulturprogramme für den jeweiligen Austausch, welche die Interessen der Partnerschule, der Gasteltern und Austauschschüler/innen maßgeblich berücksichtigen. Aufgrund der Unterrichtsverpflichtungen der eigenen Schüler/innen nehmen meist nur die Austauschschüler/innen an dem jeweiligen Kultur- und Begegnungsprogramm teil, so dass die fremdsprachliche Kommunikation zwischen den Partnerschüler/innen in der Regel in der Gastfamilie oder während organisierter Schüleraktivitäten stattfindet. Die Ausnahme bilden die Europa-Projekte in der Jahrgangsstufe EF (G8), bei denen alle beteiligten Schüler/innen an Workshops sowie an dem sich an einer thematischen Leitperspektive orientierenden Wochenprogramm teilnehmen.

 

Der deutsch-französische Schüleraustausch z.B. dauert derzeit 14 Tage: jeweils im November sind unsere Schüler/innen bei unseren Partnerschulen, der Gegenbesuch erfolgt im Januar, Februar bzw. März des folgenden Kalenderjahres. Die gewählte Organisationsform für die Austauschprogramme hat sich für die interpersonalen und interkulturellen Beziehungen als besonders sinnvoll erwiesen.

 

Es steht wohl außer Zweifel, dass die mit dem interkulturellen Austauschprojekt verbundene Begegnung mit der fremdsprachlichen Wirklichkeit zu einer deutlichen Motivationssteigerung zum Fremdsprachenlernen und zu einer deutlichen Steigerung der fremdsprachlichen Kompetenz führt. Im gemeinsamen Tun und Sprechen, über den Austausch von Gedanken und Gefühlen, über das kommunikative und interkulturelle Lernen können Vorurteile aufgelöst werden. Die europäischen Schüleraustauschmaßnahmen als Projektpartnerschaften erweisen sich somit als zukunftsweisende und um vielfältige Bezüge erweiterbare europäische Lernfelder.